Schlemmen und Rudern

Unterwegs im Achter rund um Neuruppin

Am letzten Maiwochenende erwarte der NRC eine Gästegruppe unter der Leitung unserer Ruderfreundin Kerstin vom RV Fürstenberg/Oder. Pfingsten hatten wir bereits die Mirower Gewässer unsicher gemacht, nun wollten einige Ruderer aus der Region mit den Gästen eine schöne Ruderzeit auf unseren Gewässern verleben.  

Noch von unterwegs erreichte mich Freitag die Nachricht, ob wir nicht den Achter fahren könnten, wenn doch Einheimische mit dabei wären? Diesen Wunsch konnten wir natürlich nicht abschlagen. Mit Pips, Kaki und mir aus Neuruppin, sowie Heike, Ilona und Steffi vom RV Zechlin, waren genug ortskundige Ruderer dabei.      

Mit den acht Gästen ergab sich zudem eine passende Besatzung für einen Vierer und den Achter. Die VL Kerstin, ihr Mann Mathias und Ruderkamerad Uwe kamen aus Eisenhüttenstadt, Antje aus Schwerin, Dorothea und Andreas aus Nieschütz, Renate und Helmut aus Köln - eine ganz bunt gemischte Truppe also!  

Ich hatte mich schon Samstag für das Frühstück angemeldet. Als dort die ersten selbst gemachten Leckereien, wie Honig aus Eigenproduktion, Löwenzahngelee u.v.m., aufgetischt wurden, war der Titel für den Bericht "Schlemmen und Rudern" (in genau dieser Reihenfolge) sofort festgelegt! Gut gestärkt wurde dann der schwere Achter zu Wasser gelassen. Ich durfte als Einheimische zunächst auf Platz 1 sitzen und musste natürlich später auch ans Steuer - ausgerechnet durch das Rottstielfließ! Ob das gut gegangen ist? Seht selbst! Hier die Wanderfahrt in Bildern mit Untertiteln (einfach ein Bild anklicken):

Ab Stendenitz muss ich dann auf den Steuerplatz. Leider bleibt wenig Zeit sich an die etwa 18 Meter zu gewöhnen, denn es beginnt gleich das Rottstielfließ mit einigen Kurven und einer Brücke ohne Ruderbreite am Ende. Die ersten beiden Kurven nehme ich noch haarscharf, danach geht's besser! 

Hier ein Bild unserer fast vollständigen Gruppe, gemacht von Uwe (3.v.l.) mit Selbstauslöser:

Wir verbringen noch einen sehr gemütlichen Abend auf der Terrasse. Am Sonntag gibt es wieder ein hervorragendes Frühstück. Sogar der Saft ist selbst gepresst! Die Wettervorhersage ist für heute eher schlecht mit Gewitter und Regen. Davon ist allerdings nichts zu sehen, was wieder einmal bestätigt: „Das Wetter wird am Steg gemacht“. Ich bin heute die einzige Einheimische, so dass wir nur mit dem Achter in Richtung Altfriesack fahren. An der Badestelle dort machen wir eine Pause. Mittags sind wir dann zum Putzen und Essen der Reste wieder im Verein. 

Ein schönes Ruder-Wochenende ist wieder viel zu schnell vorbei!

Dank an alle, die sich mit selbstgefertigten Schlemmereien beteiligt haben!!

Natürlich auch ein Dankeschön für einige Bilder von Heike, Kerstin und Uwe!

Und besonderen Dank für die gute Organisation an Kerstin!!!