Winterzeit

Was machen Ruderer im Winter?

Die Winterperiode, in der wir nicht aufs Wasser können, ist wirklich eine lange Durststrecke. Wie vertreiben wir uns also die Zeit?

Die größeren Vereine besitzen einen Karftraum mit Fitnessgeräten und Ruderergometern. Der NRC mietet zusätzlich noch eine Turnhalle für abwechslungsreiche Trainingseinheiten an. Auch Tischtennis wird sehr gerne gespielt. Als Outdoorsportler bewegen sich viele Ruderer auch im Winter gerne draußen, an Land wird dann gewandert oder gejoggt. Natürlich hält auch die Hausarbeit fit, die rund um ein Vereinsgelände so anfällt, Laub harken, Schnee fegen, das Treppenhaus wischen... So findet sich für jeden ein passender „Wintersport“. 

Manchmal sind wir aber auch einfach faul, wenn Gabi wie letzten Mittwoch aufruft zu Kaffeetrinken statt Kraftraum. Dann genießen wir beim Feinbäcker um die Ecke ein leckeres Stück Torte „Death by Chocolate". Danach war ich allerdings noch mit Pips in der Bootshalle, um einige Kalorien abzuschleifen (Beweisfoto rechts). Der Winter bietet Gelegenheit den Bootspark wieder auf Vordermann zu bringen und dringende Reparaturen zu erledigen. 



Winterwanderung

Blick vom Obelisken auf Schloss Rheinsberg

Ein besonderes Highlight zum Jahresanfang ist die Winterwanderung. Seit etwa zwei Jahrzehnten kundschaftet Doris eine schöne Route und ein passendes Lokal für das anschließende Mittagessen aus. Aktive und ehemalige Ruderer aus Rheinsberg und Flecken werden mit dazu eingeladen. Am vergangenen Samstag (13. Februar) hatten über 40 Teilnehmer die Wanderschuhe geschnürt. Und hätte nicht zur gleichen Zeit ein Ergometerwettkampf für die Jugend stattgefunden, wären es bestimmt noch mehr gewesen. Die Wiedersehensfreude ist bei der Wanderung immer besonders groß und es gibt viel zu erzählen, denn man trifft sich im Winter viel seltener als während der Rudersaison.

Wir liefen in diesem Jahr auf den Spuren von Kronprinz Friedrich und seinem Bruder Heinrich auf Rheinsberger Gebiet. Bei allerbestem Wetter führte die ca. 10 km lange Strecke, ausgehend vom Schlosspark Rheinsberg, zum kleinen und großen Linowsee, vorbei am Arboretum Boberow und dem Tempel für teure Verstorbene bis zum Obelisken. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf Rheinsberg und das Schloss. Danach war es nur noch ein kurzer Weg durch den Park, vorbei am Schloss bis zum Restaurant Laternenhof, wo das Mittagessen stattfand. Alternativ wurde noch eine Kurzstrecke über 5km angeboten.

 

Hier einige Bilder von diesem sonnigen Tag:



Skat und Rommé

Am nächsten Tag war das Wetter dann das komplette Gegenteil, kühl und regnerisch. Genau richtig für eine weitere beliebte Vereinsveranstaltung: das Skat- und Rommé-Turnier am Sonntagnachmittag, organisiert von Axel. Etwa 20 Spieler traten gegen einander an. Leider habe ich nur ein paar Handybilder von den Preisen und unseren leckeren Pausensnacks gemacht. Dank Doris waren wir auch gut mit Getränken versorgt.

Die Preise - Nichts für Vegetarier!

Nervennahrung für lange Spielstunden.

Darunter ein Achter von mir.



Spaziergang zur Kochquelle

Auf dem Wasser können wir ja noch nicht wandern, aber zumindest am Wasser entlang. Hier bietet sich ein Spaziergang zur Kochquelle an, zu dem ich an einem schönen Märzwochenende eingeladen wurde. Es blüht derzeit noch nichts, dafür kann man interessante Baumpilze entdecken. Die brodelnde Quelle sollte man als Neuruppiner auch unbedingt einmal gesehen haben. Zur Belohnung darf dann ein leckerer Räucherfisch aus dem sauberen Kunsterwasser nicht fehlen.


Ihr seht, dass uns Ruderern auch im Winter nicht langweilig wird und wir gemeinsam viel Spass haben.

So schön geht es hoffentlich das Jahr über weiter!