Ostern im Spreewald

... auf die Gurke, fertig, los!

Endlich, die erste Wanderfahrt des Jahres!

Ich war noch nie zuvor im Spreewald und freute mich schon lange auf diesen kurzen Urlaub. Zum Glück gewinnt man ja mit den Jahren immer mehr Ruderfreunde, so hatte Kerstin bei dieser Fahrt an mich gedacht. Pips entschied sich dann auch noch kurzfristig mitzukommen. Die Fahrtenleiterin Heike und die meisten der Teilnehmer kannte ich noch nicht. Es sollte sich herausstellen, dass wir eine bunt gemischte Truppe aus vielen verschiedenen Städten und Vereinen waren, mit leichter Überzahl aus Waidmannslust.

Heike Ruderriege TV Waidmannslust / Ruder-Club Tegel

Anne Ruderriege TV Waidmannslust 

Uwe Ruderriege TV Waidmannslust / Ruder-Club Tegel 

Niklas Ruderriege TV Waidmannslust

Frank  Ruderriege TV Waidmannslust / Ruder-Club Tegel

Martin Ruderriege TV Waidmannslust 

Almut Schweriner Rudergesellschaft

Antje Schweriner Rudergesellschaft

Carola Wolfsburger Ruder-Club /Ruderriege TV Waidmannslust 

Hans Ruderverein Argo Aurich

Kerstin Ruderverein Fürstenberg/Oder

Mathias Ruderverein Fürstenberg/Oder

Britta Neuruppiner Ruder-Club / Ruder-Verein Zechlin

Sylvia Neuruppiner Ruder-Club / Ruder-Verin Zechlin

... der Osterhase ruderte natürlich auch mit!


Welche Motivation konnte es für Heike geben, die aufwendige Organisation einer Wanderfahrt durch den Spreewald auf sich zu nehmen? Die nette Gesellschaft der Ruderkameraden, die wunderschöne Landschaft, die bunten Ostereier, der Eierlikör aus dem Schokobecher??? Nein, sie hatte nur eins im Sinn: Gurken!  

Also dann: Auf die Gurke, fertig, los!


Hier unsere Ruderstrecken:

14.-17. April , 09:00 - 16:00 Uhr ; gesamt 81 km 

Boote: Meister Muck, Spirdingsee, Troll, Triton

Freitag und Samstag, 40km:

AWO Lübbenau – Burg (Pietznerschleuse) – AWO Lübbenau 

über Südumfluter, Greifenhainer Fließ, Untere Radduscher Kahnfahrt, Hauptspree und zurück über Leipe, Eschenfließ, Lehder Graben, Wehrkanal (Wotschofska), Bürgerfließ, Schneidermühle 

 

Sonntag (20 km):

AWO Lübbenau – Polenzschänke – AWO Lübbenau 

über Südumfluter, Hauptspree (Leipe) und Leiper Graben 

 

Montag (21 km):

AWO Lübbenau – JH Lübben – AWO Lübbenau

über Schneidermühle, Hauptspree, Petermannspree, Burg-Lübbenauer Kanal, Ragower Kahnfahrt, Lübbenauer Buschspree, Lehder Fließ 

Unsere Unterkunft war die Jugendherberge in Burg. Dort bezogen wir kleine Finnhütten:



Am Freitag stand eine Fahrt von Lübbenau zu unserer Jugendherberge auf dem Plan. Bei der AWO lagen Boote vom RC Tegel, die wir über die Ostertage nutzen durften. Die Wettervorhersage für die Feiertage war leider nicht so gut, so dass sich jeder mit ausreichend Regen- und Wechselkleidung ausstattete. Die gute Laune unterwegs, konnte uns das Aprilwetter aber nicht verderben. Es stellte sich allerdings heraus, dass nicht nur ein Osterhase dabei war. Enge Brücken, schmale Fließe und der ein oder andere Wackler mit dem C-Boot beim Schleusen, entlarvte die Angsthasen unter uns. Heike gehörte definitiv nicht dazu. Sie sprang gleich am ersten Tag ins kalte Wasser!

Hier die Bilder  vom 1. Rudertag mit Dank an alle fleißigen Fotografen:

Am Abend schauten wir dann noch gemeinsam Abenteuer Müritz im RBB, denn dort war unser Neuruppiner Ruder-Club zu sehen.


Am Samstag fuhren wir auf anderen verschlungenen Wegen wieder zurück nach Lübbenau. Ich war mit Pips und Mathias im kleinen Muck. Zur Mittagszeit erwischte uns ein Regenschauer, so dass wir endlich den schönen Regenhut von Antje zu Gesicht bekamen. Statt vieler Worte hier lieber die Bilder des 2. Rudertages:


Am Ostersonntag packten wir Hase und Eier ein und ruderten zur Pohlenzschänke, dem ältesten Wirtshaus im Spreewald. Das Feiertagswetter brachte uns Hagel und Sonnenschein. Aber spätestens seit der letzten Pfingsttour wissen wir ja: Bei Hagel wird man weniger nass! Auf der Strecke lag nur eine Schleuse und einige Engstellen, die wir problemlos passierten. Die Kränkung der Boote machte uns keine Schwierigkeiten mehr, auch wenn nur Pips sie tatsächlich berechnen könnte. Einzig die hinter einer Biegung liegende Brücke über der Uska Luke sorgte bei Almut für Unbehagen. Erst nachdem ich auch auf dem Rückweg gut hindurch gesteuert hatte, war meine Spreewaldsteuerprüfung bestanden und konnte auf dem Südumfluter begossen werden. 

Nach der Rückkehr gingen dann doch noch einige von uns mit Kerstin in die Therme von Burg.

Pips und ich begleiteten Heike, die endlich ihre Gurken abholen konnte. Natürlich die "Gurken für die Ewigkeit" aus Metall. Diese gab es zusammen mit einer Urkunde im Rahmen des Spreewaldmarathons. Dabei kann man nicht nur laufen oder Rad fahren, sondern auch paddeln, skaten, walken oder eben rudern.

Ich kaufte auch noch ein paar Gläser Gurken als Andenken an den ersten Spreewaldbesuch.

Heike kann den Blick gar nicht von den Gurken abwenden.



Am Ostermontag mussten wir aus unseren kleinen Finnhütten ausziehen. Mit dem Gepäck fuhren wir nach Lübbenau zu einer letzten Tagestour. Almut und Antje verabschiedeten wir vorher am Bahnhof, denn sie mussten leider schon zurück nach Schwerin. Mit drei Booten starteten wir zu einer kleinen Abschiedstour in Richtung Lübben.


Abschiedsfoto mit den verbliebenen Teilnehmern Kerstin, Uwe, Heike, Frank, Sylvia, Martin, Carola, Pips und Hans:


Vielen Dank an Heike und alle Teilnehmer für diese schönen Ostertage!!!